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Wartburg in Eisenach - Ausflugsziel bei Bad Liebenstein

Bei Bad Liebenstein steht in der Nähe des Schlosses Altenstein ein Lutherdenkmal. Es bezeichnet die Stelle, wo Martin Luther 1521 auf seinem Heimweg vom Wormser Reichstag entführt wurde. Die Entführung geschah auf den Befehl des Landesfürsten, der Luther auf die Wartburg in Sicherheit bringen ließ. Vom Lutherdenkmal führt ein "Lutherweg" über Schweina und Möhra zur Wartburg. Wanderfreunde können so buchstäblich "auf Luthers Spuren" zur Wartburg gelangen. Und alle, die nicht genügend Zeit für den Wanderweg haben, erreichen die Wartburg von Bad Liebenstein aus schnell und bequem mit dem PKW. Ein Besuch des großartigen Bauwerks lohnt sich auf alle Fälle.

Die Geschichte der Wartburg reicht bis ins Mittelalter zurück. Der erste Bauherr war der Thüringer Landgraf Ludwig von Schauenburg, genannt "Der Springer" (1042 - 1123). Er hat den Bau der Wartburg um 1067 veranlasst. Aber von diesem ursprünglichen Bau sind auf der heutigen Wartburg keine Spuren mehr zu finden. Die ältesten noch vorhandenen Teile des Bauwerks - der Palas (Wohngebäude), das "Landgrafenhaus" und Teile der Mauer - sind im 12. Jahrhundert unter Landgraf Ludwig II. im romanischen Stil errichtet worden. Die Fachwerkbauten auf der Burg, die heute besonders romantisch wirken, entstanden im 15. Jahrhundert, der Bergfried wurde im 19. Jahrhundert erbaut. Seit 1999 gehört die Wartburg zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Auf der Wartburg finden die Besucher Erinnerungen an verschiedene geschichtsträchtige Ereignisse. Der Aufenthalt Martin Luthers interessiert natürlich die meisten Besucher ganz besonders. Aber lange vor Martin Luther, nämlich um das Jahr 1200, soll die Wartburg Schauplatz des Sängerkrieges gewesen sein, eines Wettbewerbs berühmter Minnesänger. An dieses Ereignis erinnert das Sängerkrieg-Fresko von Moritz von Schwind, entstanden 1855, das die Besucher im Sängersaal der Wartburg betrachten können. Ob der Sängerkrieg wirklich stattgefunden hat, ist fraglich. Jedenfalls hat er der Wartburg schon immer zu großer Popularität verholfen und auch Künstler inspiriert. , Richard Wagner beispielsweise ließ den Sängerkrieg in seiner Oper Tannhäuser lebendig werden.

Zwischen 1211 und 1227 lebte die Heilige Elisabeth von Thüringen auf der Wartburg. In der Elisabeth-Kemenate können schöne Glasbilder mit Szenen aus ihrem Leben betrachtet werden. Im Vogtei-Gebäude befindet sich die original eingerichtete Martin-Luther-Stube, das Arbeitszimmer, in dem der Reformator das Neue Testament ins Deutsche übersetzte. Martin Luther hielt sich unter dem Namen Junker Jörg vom 4. Mai 1521 bis zum 1. März 1522 auf der Wartburg auf. Leider ist der berühmte Tintenfleck an der Wand des Arbeitszimmers nicht mehr vorhanden. Martin Luther hatte ja bekanntlich einmal ein Tintenfass nach dem Teufel geworfen, und der daraus resultierende Tintenfleck an der Wand wurde viele Jahre lang gezeigt ...

Am 18. Oktober 1817 feierten Studenten das Wartburgfest im Gedenken an "300 Jahre Reformation", aber auch, um politische Freiheit zu fordern. Im Festsaal auf der Wartburg wird zur Erinnerung an dieses Fest eine Fahne von Jenaer Studenten aufbewahrt. Sie ist rot-schwarz und mit einem goldenen Eichenzweig versehen, in ihren Farben somit eine Vorläuferin der heutigen Nationalflagge. Sehenswert sind auf der Wartburg außerdem die Burgkapelle im Palas, die im 14. Jahrhundert eingebaut wurde, und das Burgmuseum in der Neuen Kemenate, in dem Gemälde von Lukas Cranach dem Älteren ausgestellt sind.


Adresse *

Auf der Wartburg 1
99817 Eisenach


Öffnungszeiten *

Die Wartburg ist täglich zugänglich.
Im Winterhalbjahr (November bis März) werden Führungen von 9:00 bis 15:30 Uhr angeboten und das Burgtor wird um 17.00 Uhr geschlossen.
Im Sommerhalbjahr (April bis Oktober) werden Führungen von 8:30 bis 17:00 Uhr angeboten und das Burgtor schließt erst um 20.00 Uhr.
 

Preise für Besichtigung der Ausstellung bzw. des Museums und eine Palasführung *

Aktuelle Eintrittspreise können Sie der Website www.wartburg-eisenach.de entnehmen.
 

* Es wird keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben übernommen.


 
 
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