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Friedrichroda - Ausflugsziel bei Bad Liebenstein

Die kleine Stadt Friedrichroda (ca. 7.400 Einwohner) liegt nordöstlich von Bad Liebenstein im Landkreis Gotha. Die Stadt ist ein staatlich anerkannter Luftkurort, was angesichts der idyllischen Lage von Friedrichroda - in einem von Bergwäldern umgebenen Tal - kein Wunder ist. Touristen, die eine interessante Höhle besichtigen oder auf romantischen Wegen spazieren möchten, sollten einen Ausflug nach Friedrichroda unternehmen.

Friedrichroda hieß zum Zeitpunkt seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1114 noch "Friderichesrot". Die Bewohner der Gemeinde lebten teilweise von der Landwirtschaft, aber vor allem auch von der Textilherstellung und -verarbeitung: Sie produzierten Zwirn und Leinen und färbten und bleichten Stoffe. Auch der Bergbau spielte für die wirtschaftliche Entwicklung der Gegend eine große Rolle. Eisenerz wurde in Hammerwerken verarbeitet. Im Jahr 1530 hielt die Reformation Einzug. 1597 erhielt Friedrichroda die Stadtrechte. Während des 30-jährigen Krieges und auch bei späteren Stadtbränden erlitt Friedrichroda erhebliche Zerstörungen. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt zum Kur- und Urlaubsort. Besonders zu Beginn des 20. Jahrhunderts florierte der Fremdenverkehr. Im Jahr 1903 zählte Friedrichroda bereits 12.000 Kurgäste. Auch zur DDR-Zeit war Friedrichroda ein beliebter Ferienort - und ist es nach der Wende auch geblieben.

Das beeindruckendste Bauwerk von Friedrichroda ist das Schloss Reinhardsbrunn im gleichnamigen Stadtteil. Reinhardsbrunn war ein mittelalterliches Kloster (gegründet 1085), das jedoch schon im Bauernkrieg 1525 geplündert und beschädigt wurde. Die Mönche verließen das Kloster, was zu seinem Verfall beitrug. Um 1826/27 ließ Herzog Ernst I. von Coburg und Gotha am Platz des ehemaligen Klosters ein Jagdschloss errichten. Schloss Reinhardsbrunn ist heute in Privatbesitz und kann nicht von innen besichtigt werden. Von außen bietet es aber einen romantischen Anblick. Beim Schlosspark Reinhardsbrunn befinden sich einige Fischteiche, die schon zur Klosterzeit künstlich angelegt wurden. (In den Gaststätten der Stadt werden auch heute Fische aus diesen Fischteichen serviert.) An einem der Teiche können im Sommerhalbjahr Boote ausgeliehen werden. Ein schönes und fotogenes Gebäude ist auch die evangelische Kirche St. Blasius von Friedrichroda. Das Kirchenschiff wurde 1770 im Barockstil errichtet, nachdem die alte Kirche - außer dem Turm - abgebrannt war. Der Turm der Vorgängerkirche stammt aus dem Jahr 1511. Ein Altar aus dem 18. Jahrhundert und ein Taufstein von 1589 schmücken das Gotteshaus. Auch die Kirche des Stadtteils Finsterbergen ist sehenswert. In ihr sind alte Deckengemälde erhalten geblieben. Darauf sind christliche Feste, Engel und biblische Geschichten dargestellt.

Durch die Region um Friedrichroda führen herrliche Wanderwege. Auch der Fernwanderweg Rennsteig berührt die Gemarkung von Friedrichroda. Ein schönes Wanderziel wäre die Marienglashöhle. Die Schauhöhle, ein stillgelegtes Bergwerk, ist täglich geöffnet. Besucher können durch den Stollen des Bergwerks tief in den Untergrund gelangen und dabei auch verschiedene Gesteinsschichten sehen. Die Hauptattraktionen der Marienglashöhle sind eine Kristallgrotte und ein Höhlensee. In der Umgebung von Friedrichroda sind zwei Naturlehrpfade von jeweils rund viereinhalb Kilometern Länge ausgeschildert. Einer davon beginnt in Friedrichroda am Kurpark und führt bis zur Gaststätte "Heuberghaus" am Rennsteig. Der andere startet und endet in Finsterbergen. An heißen Sommertagen wäre ein Besuch des Sportbades von Friedrichroda empfehlenswert. Es verfügt über einen 10-m-Sprungturm, eine Wasserrutschbahn und ein Beachvolleyballfeld.


 
 
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