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Ekhof Theater in Gotha - Ausflugsziel bei Bad Liebenstein

Im Barockschloss Friedenstein in Gotha, einer Thüringer Sehenswürdigkeit ersten Ranges, erwartet den Besucher ein ganz besonderes Kleinod: das Ekhof-Theater, dessen Ausstattung teilweise original aus der Barockzeit erhalten geblieben ist.

Bühne im Ekhof-TheaterDas Ekhof-Theater befindet sich im Westturm von Schloss Friedenstein. Es wurde zur Zeit des Herzogs Friedrich I. von Sachsen-Gotha-Altenburg (1646 - 1691) gegründet. Friedrich ließ sein kleines Hoftheater zwischen 1681 und 1683 in einen ehemaligen Ballsaal einbauen. Die Angehörigen des Hofes betätigten sich als Hobby-Schauspieler, und das Publikum bestand auch nur aus Hofleuten. Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg (1745 - 1804) war an einem professionellen Theater interessiert, und deshalb wandelte er die kleine Liebhaberbühne in ein regelrechtes Hoftheater um. Ab 1775 war ein Ensemble von professionellen Schauspielern an der Residenz angestellt und auch die Bürger von Gotha bekamen nun Zutritt zu den Vorstellungen.

Zuschauerraum im Ekhof-Theater in GothaIntendant des Hoftheaters war zwischen 1775 und 1778 Conrad Ekhof, einer der berühmtesten Schauspieler der damaligen Zeit. Zu seinen Ehren wurde das Theater später "Ekhof-Theater" genannt. Zu Ekhofs Zeiten spielte das Ensemble Stücke der besten Autoren, z.B. Shakespeare, Lessing und Molière. Nachdem die Stadt Gotha 1837 bis 1840 ihr eigenes Stadttheater errichtet hatte, nahm die Bedeutung des Hoftheaters ab. Die Bürger der Stadt waren nun nicht mehr darauf angewiesen.

Heute ist das Ekhof-Theater eine wirkliche Publikumsattraktion. Einige Elemente der Bühnentechnik stammen original aus der Barockzeit, etwa die Wind- und die Donnermaschine. In barocken Theaterstücken wechselten die Schauplätze sehr oft. Daher war eine flexible Kulissentechnik nötig. Im Ekhof-Theater ist ein schneller Austausch von Kulissen möglich. Mehrere Kulissen können hintereinander angeordnet werden. So entsteht beim Zuschauer der Eindruck eines tiefen Raumes. Raffiniert sind auch die Versenkungen im Bühnenboden. Es handelt sich dabei um kleine Aufzüge, mit deren Hilfe Schauspieler "im Boden verschwinden" oder "aus dem Nichts auftauchen" konnten - was für die im Barock so beliebten Überraschungseffekte sorgte. Der Zuschauerraum bietet eine Loge, Plätze auf der Galerie und im Parkett.

Das kleine Theater wird heute im Rahmen von Festivals für Aufführungen und Lesungen genutzt. Eine Besichtigung dieses lohnenden Ausflugsziels bei Bad Liebenstein ist täglich außer montags möglich.

Nähere Infos finden Sie auf der offiziellen Website des Ekhof-Theaters unter: www.ekhof-festival.de.
Die Fotos wurden freundlicherweise von der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha zur Verfügung gestellt.


 
 
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